Media Monday #134

media-monday-134-vorDie Woche beginnt mit dem Media Monday. Diesmal muss ich deutlich länger überlegen. Es geht um das Sortieren von Sammlungen, Gute Laune Filme, tolle Frauenrollen im Film und viele andere spaßige Medienthemen. Mit dabei „Wasser“, Die Coen Brüder, Stanislaw Lem und „City of Bones“. Viel Vergnügen.

Was es mit dem Media Monday auf sich hat, erfahrt  ihr im Medienjournal-Blog
und die anderen Antworten findet ihr dort wie gewohnt unten in der Kommentarspalte.

Viel Spaß mit den Antworten.

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1. Was haltet ihr von den zahllosen Oscar-Artikeln und Prognosen, die derzeit wieder allerorten aus dem Boden schießen? Nett, unnötig, egal, spannend? Na ja, ist einfach Medienrauschen und gehört zum Geschäft. Nervt aber, weil die meistens alle das gleiche schreiben und auch die Bilder immer dieselben sind. Also eigentlich unnötig.

2. Aber die Oscars sind ja auch immer noch mal ein Rückblick auf das vergangene Jahr und ich denke, wir haben alle so einige Filme konsumiert. Welcher Film, den ihr im letzten Jahr geschaut (!) habt, meint ihr, hätte das Zeug zum Kultfilm? Kultfilm, Kultfilm, Kultfilm. Schwierige Frage, weils immer eine eingeschworene Community voraussetzt. Kann mir vorstellen, dass „Inside Llewyn Davis“ von den Coen-Brüdern und „Onyl Lovers Left Alive“ von Jim Jarmusch Kultcharakter haben. Ansonsten definitiv Ari Folmans „The Congress“, der beim breiten Publikum so gar nicht ankam, aber als Stanislaw Lem-Verfilmung angenehm gewagt und sehr überzeugend ist.

3. Und dann bitte noch eine Empfehlung: Der ideale Anti-Schlechte-Laune-Film ist auch immer abhängig davon, was Mensch sonst so schaut, weil jeder seine Vorleiben hat. Bei mir klappt „Wasser“ (1985) eigentlich immer: durchgeknallte Handlung, großartige Besetzung, viel Musik und am Ende (fast) Weltfrieden.

4. Das Thema Comics hatten wir auch schon länger nicht mehr: Habt ihr euch vorgenommen, in der Richtung im noch jungen Jahr etwas zu lesen? Natürlich wenn ja was, wenn nein, warum nicht? Ich lese dauernd Comics. Zuletzt das grandiose „Mister X“. Für das kommende Jahr stehen vor allem weniger Superhelden-Comics auf dem Plan.

5. Eine Frage zum Thema Umzug fällt mir doch schon ein, weil das heute bei uns aktuell war: Was ist die eurer Meinung nach sinnvollste Art, die eigene Film- und Büchersammlung zu sortieren? Schlichtes A-Z geht immer. Alles andere überlebt sich normalerweise recht schnell oder führt dazu, dass sich außer einem selbst niemand auskennt. Wenn einen das nicht stört, so wie mich, dann finde ich thematisch beziehungsweise nach Lieblingsschauspielern oder Regisseuren oder auch Bands für mich gerade stimmiger. Da stehen dann immer o überraschende Sachen nebeneinander.

6. Und dann noch was zum Thema Emanzipation: Ich habe in letzter Zeit immer wieder gelesen, wie schlecht Frauen grundsätzlich in den meisten Filmen wegkommen und das sie kaum sinnvolle Rollen haben, bedeutend weniger Dialoge und wenn doch, dann meistens über die Hauptfigur, die natürlich meistens männlich ist. Nennt doch mal als Gegenbeispiel eine richtig starke, charakterlich ausgearbeitete, überzeugende und eigenständige Frauenfigur in Film oder Fernsehen. Kein Problem, auch wenn das angesprochene Problem dadurch nicht behoben wird. Claire Underwood (Robin Wright) in „House of Cards“, „Stephanie (Marillon Cotillard) in „Der Geschmack von Rost und Knochen“, Kim (Helen Woik) in “Das Leben ist nichts für Feiglinge” und nicht zu vergessen Greta Gerwig als „Frances Ha“. 

7. Meine zuletzt gesehener Film war „Chroniken der Unterwelt: City of Bones“ und der war nett und sehr unterhaltsam, wenn man auf Fantasykram für Teenies steht.

Kommt gut durch die Woche.

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