Kung Fu Panda 2: Prophezeiungen

Aus dem Archiv in den #Anijanuar: Die Kino Rezension zu „Kung Fu Panda 2“ von 2011. Der Drachenkrieger ist zurück auf der Leinwand und Po, der Kung Fu Panda, bekommt es mit einem mächtigen und verschlagenen Gegner zu tun. Da wird es Zeit, sich auf die Verpflichtung zu besinnen, die Po als Held des Tals trägt. Zum Glück stehen ihm die Furiosen Fünf zur Seiten. Die Fortsetzung des Animationshits fällt deutlich actionlastiger aus und unterhält gut.

Als Drachenkrieger hat Po in letzter Zeit nicht viel zu tun und lässt es sich zusammen mit den Mitstreitern der Furiosen Fünf im Kloster gut gehen. Doch dann fallen Soldaten in das Tal ein und bedrohen das Dorf auf der Suche nach Kung Fu Kämpfern. Ihre Mission ist es, all jene ausfindig zu machen und gefangen zu nehmen, die noch Kung Fu praktizieren.

Eine verbotene Kampfkunst

Lord Shan, der hinter der ganzen Sache steckt, ist nach Jahren an die Macht gekommen und versucht einer alten Prophezeiung entgegenzuwirken, um seine Herrschaft zu festigen. Der weise Meister schickt Po und seine Freunde also auf eine gefährliche Mission, denn sie sollen Lord Shan Einhalt gebieten. Doch wie bekämpft man eine mächtige Wunderwaffe, die das Kung Fu selbst vernichten kann?

Dreamworks haben sich mit „Kung Fu Panda 2“mächtig ins Zeug gelegt und lassen es auf der Leinwand so richtig krachen. Der Drachenkrieger und seine Mitstreiter haben genügend Gelegenheit, ihre Kampfkunst zu beweisen und die Actionszenen sind fein inszeniert und choreographiert. Doch genau das ist auch das Manko des Films. Während der Vorgänger noch absolut und uneingeschränkt famillientauglich war, ist „Kung Fu Panda 2“ weniger humorvoll und auch die Handlung ist auf das tempo- und actionlastige Spektakel abgestimmt. Für ganz junge Zuschauer ist das deutlich zu schnell und nicht wirklich empfehlenswert.

Der mächtige Lord Shan

Zwar gibt es auch eine Vorgeschichte, die wunderbar in der Art chinesischen Schattentheaters inszeniert ist. Darin wird der Werdegang von Lord Shan thematisiert. Auch die Familiengeschichte des Drachenkriegers Po wird näher beleuchtet. Im Wesentlichen allerdings folgt „Kung Fu Panda 2“ den Mechanismen und Anforderungen eines klassischen Martial Arts Abenteuers, das mit einigem Humor und großartigen Animationen auf die Leinwand gebracht wird. Und in dieser Hinsicht ist der Film auch gelungen, selbst wenn man von der nicht ganz so überzeugenden, weil nachträglich bearbeiteten, 3D-Variante absieht.

Immerhin konnte man erneut die wunderbaren Synchronbesetzungen aus dem Vorgänger gewinnen, die sowohl die Originalversion, als auch die deutsche Fassung gewohnt kunstvollmit Leben füllen.

Alles in allem ist „Kung Fu Panda 2“ eine gelungene aber typische Fortsetzung des Kassenerfolgs. Der Schwerpunkt hat sich in der Fortsetzung von einer humorvollen Geschichte auf ein temporeiches Abenteuer verlagert. Wie gesagt, uneingeschränkt familienkompatibel ist das nicht.

Film-Wertung: 6 out of 10 stars (6 / 10)

Kung Fu Panda 2
OT: Kung Fu Panda 2
Genre: Animation, Fantasy,
Länge: 90 Minuten, USA, 2011
Regie: Jennifer Yuh Nelson
FSK: ab 6 Jahren
Vertrieb: Universal, Dreamworks
Kinostart: 16.06.2011
DVD- & BD-VÖ: 27.10.2011

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