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Die Woche bei Brutstatt: 17.01.2017

17.01.17 (Home)

Auch an diesem Dienstag gibt es an dieser Stelle wieder den Versuch eines Ausblicks auf meine Wöchentlichen Themen und die Neustarts im Kino ab Donnerstag, 19.01.2017. Davon habe ich zwar ziemlich viele gesehen, aber mir fehlt wie immer schlicht die Zeit, alle hier zu besprechen. Und vielleicht werde ich ja auch immer besser darin, abzuschätzen, was in so einen Arbeitstag alles reingeht, und was nicht.

Glücklicher Weise hat sich die „Woche bei Brutstatt“ noch nicht so weit herumgesprochen, dass viele Klicks bzw. Leser  in diesem Überblicken landen. Denn ansonsten wäre es meine Planungsunfähligkeit ziemlich fatal. Denn auch in der vergangenen Woche bin ich angekündigte Artikel schuldig geblieben. So kommt die Filmbesprechung von „Sea of Trees“ erst in dieser Woche, aber dazu später mehr.

Erst einmal ein Überblick über die Kinostarts von 19.Januar 2017:

Ganze 14 Filme starten in dieser offiziell Woche mehr oder minder bundesweit. Darunter der obligatorische Film für die türkischsprachigen Mitbürger, die Komödie „Olandar Oldu“ und der Kinder-Animationsfilm „Ritter Rost – Das Schrottkomplott“. Außerdem sind mit „Nicht ohne uns“, „Shot in the Dark“ und „Where To, Miss?“ drei Dokus am Start. Das Blockbuster-highlight „XXX –  Die Rückkehr des Xander Cage“ markiert auch Vin Diesels Rückkehr in diese Actionrolle. Die Pressevorführung fand erst heute statt, weswegen damit als Filmkritiker schlecht Geld zu verdienen ist und weswegen ich mir den Film auch verkniffen habe, um mal aus dem Nähkästchen zu plaudern.

Außerdem ab Donnerstag im Kino: Der Thriller „Die Hölle – Inferno“, die deutsche Dramödie „Luca tanzt leise“ und der in Kambodscha angesiedelte Film „Diamond Island“, der vor allem für Stadtinteressierte geeignet ist, weil er die Gentrifizierung in Phnom Penh thematisiert  und als kambodschanischer Film eine kleine Seltenheit ist (6 von 10 Punkten). Skurill und hochgeradig bibelfest geht es in dem russischen Coming of Age-Dramma „Der die Zeichen liest“ zu. Basierend auf den gleichnamigen theatherstück findet ein Teenager zum Katholoizismus und treibt seine Umwelt damit an den Rand des Nervenzusammenbruchs (7 von 10 Punkten).

Anders als Olivier Assayas („Die wilde Zeit“) Drama „Personal Shopper“, in dem sich Kirsten Stewart auf Klamotten- und Geisterjagd begibt. Hört sich mittelspannend an, ist aber psychologisch und filmisch erstaunlich spannend (8 von 10 Punkten). Ebenfalls sehenswert ist das israelisch-palästinensische Drama „Junction 48“ ausgefallen, das anhand der Geschichte eines Rappers vom palästinensischen Alltag erzählt (7 von 10 Punkten). Das amerikanische Drama „Verborgene Schönheit“ (OT: Hidden Beauty“) mit Will Smith und einem Haufen anderer Stars, erzählt auf anrührende Weise von Verlust und neuer Hoffnung. Eigentlich ist das eine typische Adventsschmonzette, die bei uns allerdings den vorweihnachtlichen Action-Blockbustern weichen musste. Schade eigentlich, damit gehen dem Film sicher einige potentielle Zuschauer löten. Gelungen ist die Story dennoch (7 von 10 Punkten).

Bliebe noch das Highlight der Woche: das amerikanische Drama „Manchester By The Sea“ von Kenneth Lonergan. Casey Affleck hat jüngst für seine Rolle einen Golden Globe eingeheimst. Ich stelle den Film am Mittwoch ausführlich vor (9 von 10 Punkten). Soviel also zum wöchentlichen Kinoüberblick.

Was kann der geneigte Leser in dieser Woche noch auf Brutstatt.de erwarten? Am Donnerstag kommt endlich die Film-Besprechung von Gus Van Sants „Sea of Trees“, die ich immer noch nicht abgeliefert habe. Am Freitag gibt es dann die Top 5: Musikfilme 2016 und am Montag eine Filmkritik des Dokumentarfilms „Revision“ von Philip Scheffner, dessen neues Doku-Werk „Havarie“ am 26.01.20167 in die Kinos kommt. Und wenn alles gut läuft, stelle ich zum Wochenende auch noch ein Musikalbum vor, das mir auf der Schnäppchenjagd in die Hände fiel. Immerhin hatte ich mir für 2017 ja vorgenommen, mehr Musik vorzustellen.

Also, ich wünsche eine gute Woche.

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