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Die Woche bei brutstatt: 24.01.2017

24.01.17 (Home)

Es ist Dienstag und hier kommt der Überblick über die 16 (!) Kino-Neustarts am Donnerstag und ein Ausblick auf meine geplanten Artikel der Woche.

Von den 16 Kinofilmen, die bundesweit am Donnerstag, 26.01.12017, starten sollen, habe ich nur fünf gesehen, und zwar „Resident Evil: The Final Chapter“, „Hacksaw Ridge“, „Split“, „Monster Trucks“ und „Suburra“. Ich hoffe, dass ich morgen oder am Donnerstag dazu komme, einen oder zwei der Filme ausführlich vorzustellen. Ansonsten gibt es heute noch  eine musikalische Album-Rezension und zwar „Front the Final Foes“ von der australischen Band Ruins.  Außerdem als TV-Tipps noch die Filmbesprechungen von „Killshot“ (Mittwoch) und „The Counselor“ (Donnerstag).
Aber zurück zu den Kinostarts:

„Suburra“ ist ein italienischer Thriller ganz im Stil der Erfolgsserie „Gomorrha – Die Serie“, visuell ziemlich Achtziger und storymäßig ein bisschen überfrachtet, hat „Suburra von Stefan Sollima  mich mäßig begeistert (6 von 10 Punkten).

„Hacksaw Ridge – Die Entscheidung“: Regisseur Mel Gibson erzählt die wahre Geschichte eines amerikanischen  Kriegsdienstverweigerers, der dann als Sani zum Helden wird. Mit Andrew Garfield, Sam Worthington, Vince Vaughn  und Hugo Weaving ist das Kriegsdrama ziemlich gut besetzt, aber irgendwie passten  die hochglanz-schlammigen Kriegsszenen mit dem plakativen Flammenwerfern dann doch nicht zu einer vermeindlich pazifistischen Aussage des Films. Stattdessen beschlich mich der Verdacht, Mel Gibson sei wieder nur dabei eine christliche Geschichte von Leid und Heldentum zu inszenieren. (5 von 10 Punkten).

„Resident Evil: The Final Chapter“: Milla Jovovich schlüpft zum sechsten und eventuell letzten Mal in die Rolle der Zombie-Jägerin Alice auf der Fährte der Umbrella Corporation . Handlung gibt‘s kaum, das Tempo ist hoch, aber der Abschluss der Computerspiel-Filmreihe ist stimmiger und sieht deutlich besser aus als der Vorgänger „RE: Retribution“. Logik ist eh egal, aber im Genremaßstab gibt‘s 6 von 10 Punkten.

„Monster Trucks“ hingegen versucht das unmögliche und packt absurde unterirdische Kreaturen, die sich von fossilen Brennstoffen ernähren in eine Story um einen Teenager, der ein Faible für Monstertrucks hat. Das hätte gutgehen können, ging aber nicht. Die Geschichte um den jugendlichen Filmhelden hat alle Trademarks eines Teenie-Films, aber die Umsetzung ist so infantil und drollig, dass es nur eine deutlich jünger Zielgruppe ansprechen kann, und die kann dann mit dem Teenager-Anspielungen nichts anfangen.  Erstaunlich inkonsequent und mit wenig Mut zum Trash gibt es dafür 4 von 10 Punkten.

„Split“ ist mein persönliches Wochenhighlight. Dabei hätte ich Regisseur und Autor M. Night Shyamalan („The 6th Sense“) nicht mehr viel zugetraut. Aber den wahnwitzig aufspielenden John McAvoy mit einer gespaltenen Persönlichkeit auszustatten, die gleich 23 Identitäten ist psychologisch spannend und auch die Story, um die Entführung junger Mädchen ist im horrormäßigen Thrillermaßstab ziemlich stimmig. Dafür gibt‘s 8 von 10 Punkten.

Außerdem laufen an:

Die türkische Lovestory „Kötü Cocuk“ und die türkische Komödie „Vezir Parmagi“.

„Wendy – Der Film“ – für alle Fans der Pferndevernarrten Serie.

„Die feine Gesellschaft“ – Französische Komödie mit anarchischem Humor.

„Jacky“ – Biopic über Jacky Kennedy mit der Oscar-nominierten Nicole Portman.

„Liebmann“ -. Deutsches Drama mit Godehard Giese.

„Kundschafter des Friedens“ – Deutsche Action-Komödie über alternde Geheimdienstler.

„Mein Blinddate mit dem Leben“ – Mark Rothermund verfilmt die Geschichte des fast blinden Salya.

„Die schönen Tage von Aranjuez“ – Wim Wenders verfilmt Peter Handtke ohne viel Handlung, aber in 3D.

„Violently Happy“ – deutsche Doku über alternative Lebensstile und sexuelle Fantasien.

„Havarie“ – ebenfalls eine deutsche Doku. Philip Scheffner nähert sich der Flüchtlingskrise über ein gekentertes Schlauchboot auf dem Mittelmeer.

 

Kommt gut durch die Woche und viel Spaß im Kino.

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