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Editorial: Neues aus der Brutstatt

03.01.17 (Tellerrand)

Gelegentlich muss der Mensch auch mal was Neues ausprobieren und versuchen, der werten Leserschaft einen Mehrwert zu bieten. Daher wird es ab jetzt auf brutstatt.de jeden Dienstag einen Ausblick geben, was in den kommenden Tagen auf diesen Seiten so vorgestellt wird. Im Wesentlichen werden das aktuelle Filme sein, weshalb ergänzend auch ein knapper Überblick über die donnerstäglichen Neuheiten im Kino einbezogen wird. Vor allem aber sollen regelmäßige Leser hier ein wöchentliches Inhaltsverzeichnis finden. Mal abwarten, ob sich das bewährt. Außerdem: mehr Musik.

Winterpause genutzt, andere Konzepte durchdacht und neue Ideen entwickelt: alles, um der werten Leserschaft einen Mehrwert zu bieten. Wie könnte der aussehen? Es wird auf brutstatt.de auch weiterhin vor allem Reviews geben. Von Filmen, Serien hoffentlich vielen interessanten Comics und auch wieder mehr Musik, die nicht filmisch aufbereitet ist; dazu später mehr. Vor allem aber fehlt es auf diesen Seiten an Orientierung. Sicher, es gibt die Suchfunktion und auch die Kategorien durch die sich die Leserschaft wühlen kann, um an hoffentlich unterhaltsame Artikel zu kommen, zusätzlich probiere ich aber in den kommenden Monaten einen wöchentlichen Überblick aus, der  denjenigen einen Vorgeschmack gibt, was in den kommenden Tagen auf brutstatt.de vorgestellt wird.

Wochenüberlick

Als ich im Herbst 2010 angefangen habe, brutstatt.de als Blog und Magazin für Film, Music, Literatur und Comics zu starten, gab es jede Woche einen Überblick, auf die jeweiligen Highlights. Das hat sich nicht wirklich bewährt, weil die meisten Leser über irgendwelche Suchmasken auf brutstatt.de landeten. Insofern bot es sich an,  die Artikel und Rezensionen einfach zu posten und dafür zu sorgen, dass immer was Neues auf der Startseite zu finden ist, falls sich mal jemand hierher verirrt. Wahrscheinlich wird auch weiterhin das Gros der Leser über den Suchmaschinenweg bei brutstatt.de landen.

Mir persönlich fehlt in den Weiten des Internet allerdings das,  was das Inhaltsverzeichnis der Magazine und Zeitungen zu bieten hat: einen Ausblick auf die Themen, die es zu lesen gibt. Das steigert die Vorfreude und gibt einen gewisse Struktur und Verlässlichkeit. Ich empfinde das als sinnvoll und hoffe, dass regelmäßige Leser dies ebenso bewerten. Also künftig immer Dienstags auf brutstatt.de der Wochenausblick.

Kommentare

Außerdem bin ich neulich auf eine Reihe mehr oder minder essayistischer Kommentare rund um das Filmgeschehen gestoßen, die ich vor Jahren mal für ein anderes Portal geschrieben habe. Vieles von dem Zeug war erstaunlich zeitlos oder hatte zumindest immer noch eine gewisse Relevanz. Die Idee und die Textart greife ich einfach mal wieder auf und hoffe, dass sich jemand drüber freut. Daher wird es auf brutstatt.de künftig ohne festes Veröffentlichungsschema immer mal wieder Glossen zur Lage der Filmnation geben.

Mehr Musik

And now to something completely different: In den vergangenen Jahren ist der Musikanteil  auf brutstatt.de sukzessive immer kleiner geworden. Das liegt an zwei Hauptaspekten: zum einen ist Filmkritiker ein Full Time Job, bei dem für Games und andere „Hobbies“ wenig Zeit bleibt, zum anderen ist meine Plattensammlung derart umfangreich, dass ich meistens nicht einsehe, mir aktuelle Alben zuzulegen, die ich auch allesamt für überteuert halte. Ich erstehe meine Musik inzwischen gebraucht und alles andere als brandaktuell. Aber in der Fülle von Veröffentlichungen, über die nur Profis den Überblick behalten können, gibt es immer wieder tolle Überraschungen und lustige Schnäppchen. Nicht „Straight Outta Compton“, aber direkt vom Grabbeltisch.  Davon werde ich zukünftig berichten und in (un-)regelmäßigen Abständen von den willkürlichen Bereicherungen meiner Plattensammlung erzählen.

Also, werte Leser, drei kleine Neuerungen auf brutstatt.de, die hoffentlich den Lesespaß erhöhen. Feedback und konstruktive Anregungen sind durchaus erwünscht. Dämliche Kommentare kann ich alleine.

Und wer sich schon immer gefragt hat, wieso diese dusselige kleine Internet-Butze „brutstatt“ heißt, findet hier die Antwort:  Carl Staeck verpasste dem Gemälde „Der Bücherwurm“ von Carl Spitzweg seinerzeit den wunderbaren Spruch „Bibliotheken sind eine gefährliche Brutstätte des Geistes“. Wie hier zu sehen.


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